Medienkonsum

Medienkonsum

Gerade jetzt ist ein überlegter  Umgang mit den neuen Medien von großer Bedeutung. Ob erstes oder letztes am Tag, bei Müdigkeit,  bei Langeweile, bei blinken…

Ein übertriebener Medienkonsum wird zu Digitalem Stress führen. Negative Folgen wie Gedankenkreisen, Informationsüberbelastung und Stress entstehen.

Das Suchtkonzept:

Der PC/Internet löst als „Droge“ einen emotionalen Konditionierungsprozess aus, der sich auf das dopaminerge Belohnungssystem bezieht. Wie bei stoffgebundenen Süchten kommt es zu einer „Dosissteigerung“, einem „Kontrollverlust“ und beim Einstellen des Verhaltensexzesses zu „Entzugserscheinungen“.

Anzeichen:

—unbezwingbares Verlangen —keine Kontrolle über den „Konsum“ trotz offensichtlicher negativer Folgen — Kontrollverlust bezüglich Beginn, Beendigung und Dauer des Computerspielens — Vernachlässigung der normalen Lebensgewohnheiten z.B. Essen, Schlafen, Hygiene — die virtuelle Welt wird zum Ersatz und zum Mittelpunkt.

Die körperlichen Folgen:

— Unruhe — Nervosität — Muskelabbau — Konzentrationsschwierigkeiten — muskuläre Überanstrengung — Schlafstörungen, Übermüdung —im Extremfall Thrombosen

Die psychischen Folgen:

— Dominanz der Gegenwart — Leugnung —Denk ständig daran — Schuldgefühle, Scham — Verlust der Freiheit des Denkens, Verstand wird unterdrückt  — keine freie Entfaltung — Flucht in eine andere Welt — Interessenverlust

Die sozialen Folgen:

— Zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen — Isolation —K eine gesellschaftlichen Aktivitäten — Verlernen der sozialen Interaktion — Finanzielle Probleme, Schulden — Arbeitsprobleme — Aufmerksamkeitsschwierigkeiten

So geht es darum bewusst und verantwortungsvoll zu kommunizieren. Sowohl im Bett, Bad und Gespräch ist es ratsam auf das Smartphone zu verzichten. So sind günstige Alltagsbeschäftigungen wie der Haushalt, Bewegung, Interessen, Hobbies und Skills zu bevorzugen.

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